Teile die Seite mit Deinen Freunden >>>

Von Karlheinz Alschner, Americantackleshop.com

Es war früher Morgen. Die Sonne war gerade aufgegangen. Noch zogen Nebelschwaden über das ruhige Wasser. Zehn Meter vor dem Bootsanleger, in drei Metern Wassertiefe war die alte Bärschin schon unterwegs. Sie war unruhig. Seit 36 Stunden hatte sie nichts mehr Richtiges gefressen. Gut, ein paar Insektenlarven hatte sie gefunden, aber ein größeres Beutetier hatte sie nicht erjagen können. Bei fast 50 cm Körperlänge war schon mehr Nahrung notwendig als ein paar Wasserkäfer. Als sie gerade um den Steinhaufen vor der Landzunge am Südende des Sees bog, spürte sie eine leichte Bewegung am Gewässergrund. Sie änderte die Schwimmrichtung und folgte den Vibrationen, die jetzt immer deutlicher ihre Seitenlinie trafen. Dann sah sie ihn. Ein kleiner, schlanker Fisch stand kopfüber am Grund, schüttelte seine Schwanzflosse und stieß immer wieder mit der Nase in den Bodenschlamm.

Er machte einen sehr unaufmerksamen Eindruck. „Leichte Beute“ signalisierte der Instinkt der erfahrenen Räuberin. Sie näherte sich dem Fischchen langsam von hinten. Aufgeregt stellte sie ihre starke Stachelflosse am Rücken auf. Da der Kleine noch immer nicht reagierte, beschloss sie zuzustoßen. Sie riss ihr gewaltiges Maul und sog das Fischlein mühelos ein.

Kaum hatte sie ihre Lippen hinter der Beute geschlossen, verspürte sie einen heftigen Schlag gegen ihre rechte Kopfseite. Ein starker Zug nach oben versetzte sie in Panik. Sie versuchte gegen die Kraft, die sie in Richtung Wasseroberfläche zwang anzukämpfen. Anfangs gelang ihr dies auch, aber nach zwei Fluchten spürte sie ihre Kräfte schwinden.

Gegen den hellen Morgenhimmel sah sie den Schatten eines Bootes über sich. Ein Mensch beugte sich über den Rand. Diesen Menschen war sie ihr ganzes Leben lang immer aus dem Weg gegangen, doch jetzt , am Ende ihrer Kräfte, führte sie diese unbekannte Macht immer näher an das Boot mit dem Menschen heran. An der Wasseroberfläche, als sie das erste mal Luft atmete, bäumte sie sich nochmals auf. Doch vergeblich. Selbst als das schwarze Keschernetz sie schon umschloss, wusste sie noch immer nicht, was sie falsch gemacht hatte.

Rocky hatte wieder zugeschlagen.

Solch ein Szenario wird sich mit Sicherheit bald auch in unseren Gewässern abspielen. Und es wird nicht nur Barsche, sondern auch Zander und Hechte treffen.

Die Welle von Neuerungen, die aus USA über den Atlantik rauscht will nicht verebben. Kaum dass die deutschen Raubfischangler von Dropshot, Texasrig und Carolinarig wie vom Blitz getroffen wurden, werden sie schon wieder mit einer neuen Angeltechnik konfrontiert.

Inspiriert von ähnlichen Produkten vom US Markt hat Americantackleshop einen Standup Kopf entwickelt, der auch als einer von ganz wenigen diesen Namen verdient, den Rockin Jig.

Die Rockin-Head Technik hat in den letzten zwei Jahren viele sehr gute Fische gebracht.

Das Geheimnis der Rockin Jigs  liegt in der Kombination von auftreibenden Ködern und einer ganz speziellen Art von Jigköpfen, den Rockin Jigs von Americantackleshop. Die Form der Köpfe und die Anbringung der Schnuröse lassen den Jig immer mit dem Haken aufrecht am Grund stehen. Der auftreibende Köder in Wurm-,Krebs- oder Fischform unterstützt diese Eigenschaft erheblich. Diese Köpfe gab es bisher in runder oder footballförmiger Ausführung mit einer eingegossenen Spiralfeder zur Befestigung des vorderen Köderendes.

Die Rockin Jigs sind von ihrem Schwerpunkt her so geschaffen, dass es nicht gelingt, sie nach hinten umzuwerfen, selbst unbeködert stehen sie immer wieder auf. Die Grundplatte wirkt wie die Kufen eines Schaukelstuhls. Daher auch der Name Rockin Jig  (Rocking chair, englisch = der Schaukelstuhl)

Die Rockin Jigs  können in relativ hindernisfreien Gewässern mit freiem Haken gefischt werden, indem man den Köder auf den Hakenschenkel aufzieht. In verkrauteter, hängerträchtiger Umgebung fischt man sie weedless (Siehe Bild oben).

Sobald nach dem Auswurf der Köder den Grund erreicht hat, stellt  er sich auf. Die Schnur wird auf Spannung genommen, und der Köder wird durch sehr leichte Zupfbewegungen auf der Stelle geschüttelt. Er soll dabei, wenn überhaupt, nur sehr kleine Sprünge machen. Dieses Schütteln lässt den Köder in seiner aufrechten Haltung erzittern, ab und an nach hinten umkippen, aufgrund der Kopfform und seines Auftriebs aber sofort wieder aufstehen. Für den Räuber sieht das aus als ob ein Beutetier dabei ist, Nahrung vom Grund aufzunehmen. Krebsförmige Köder stehen in Abwehrposition, die Scheren drohend nach oben gerichtet. Das beeindruckt aber die Räuber nicht und sie schlürfen die Köder vom Grund weg, zumal die Finesseform der Köpfe selten schwerer ist als 7Gramm.

Aber auch für größere Tiefen gibt es Rockin Jigs mit bis zu 21Gramm.

Hier ein kleines Demo-Video, das zeigt, wie der Rockin Jig am Gewässerboden arbeitet und wie man ihn anködern kann:

Die Anbisse beim Shaken sind an geflochtener Hauptschnur und Fluorocarbon-Vorfach gut zu spüren und mit einem entschlossenen Anhieb zu quittieren.

Auch bei uns wird diese Angeltechnik sicher den Durchbruch schaffen, da die Köderpräsentation von allen Jigtechniken am natürlichsten aussieht und die Räuber nach dem Anbiss nicht wissen werden was sie falsch gemacht haben.

Rockin Jigs gibt es nur bei Americantackleshop.com

Shake it Baby, Good fish.

AmericanTackle Onlineshop Anglerbedarf Ausrüstung

Beitrag merken