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© Americantackleshop.com

Crankbaits sind  in ihrem Ursprungsland USA die meist verkaufte Köderart. Bei uns in Deutschland können sich die Raubfischangler nicht so recht damit anfreunden.

„ Was nicht aussieht wie ein Fisch, wird von einem Raubfisch auch nicht gefressen !“

Sieht der nicht aus wie ein Fisch?

Diese völlig überholte Meinung herrscht leider bei vielen Anglern noch immer vor. Dabei sind Cranks wirklich leicht zu fischende Köder, die auch den konservativen Blinkerern und Spinnern sehr entgegen kommen. Rauswerfen und reinkurbeln. Fertig. Das englische Wort „to crank“ bedeutet „kurbeln“.

Und mehr muss man mit den Crankbaits auch nicht tun.  Es gibt dann allerdings schon noch ein paar Dinge, die zu beachten sind:

  • Wie tief möchte ich fischen, respektive, wie tief ist das Gewässer, in dem ich angeln will? Man sollte möglichst dicht am Grund fischen.
  •  Möchte ich einen Crank mit viel Bewegung fischen, oder eher einen mit dezenterem Lauf?
  • Soll der Hardbait rasseln oder lieber leise (silent) sein?
  • Soll es ein schwimmender Köder sein, oder ein Sinker?
  • Sind viele Hindernisse im Wasser, oder eher  wenige?
  • Welche Beutetiere möchte man immitieren?

Wenn man all diese Fragen für sich geklärt hat, fällt die Wahl schon nicht mehr so schwer. Sparsam darf man aber bei der Zusammenstellung seines Arsenals nicht sein. Ein paar verschiedene Modelle braucht man schon. Die in der Regel gemäßigten Preise für Cranks strapazieren dabei das Budget nicht so sehr. Man bekommt sehr gute, technisch ausgereifte amerikanische Modelle schon in der U10€ Preisklasse.

Auf den folgenden Fotos zeigen wir einige Beispiele von Cranks und beschreiben ihre Charaktere.

Kleine Cranks  gibt es schon ab 1,5 bis 2cm Länge. Diese Kleinwobbler eignen sich hervorragend für die Angelei auf Forellen, Döbel, Alande und Barsche. Beispiele auf diesem Foto von unten nach oben: Minicranks von Alex, Rapala, Illex und Alex

Mittelgroße Cranks sind die größte Gruppe in der Crankwelt. Hier tauchen auch die meisten verschiedenen Bauformen, Farben und Funktionalitäten auf. Im Bild sehen wir eine Serie von Cranks des amerikanischen Top-Herstellers Strike King. Von unten nach oben sind das:

Sinkender Lipless Crank, sehr hochfrequent  flatternder Lauf mit lauten Rasseln. Sehr gut bei „lautem“ Gewässer (windiges Wetter mit Wellengang, fliessendes Wasser). Kann aber auch vertikal gejiggt geführt werden und verführt dabei im Besonderen Zander und Barsche.

Der zweite Crank ist ein Wakebait, Ein schwimmender Crank, der ganz knapp unter der Oberfläche läuft. Gut für Oberflächenräuber oder in sehr flachen Gewässern und über Krautfeldern.

Nummer drei und vier sind Medium und Deep Cranks. Wobbler, die ca. 2 bzw. 4m tief tauchen. Je länger die Schaufel, desto tiefer der Lauf.

Die beiden oberen Köder sind flachlaufende Squarebill Cranks. Köder mit eckigen Schaufeln. Diese eckigen Tauchlippen machen diese Modelle weniger anfällig für Hänger, können also im schwierigen Gelände gefischt werden.

Auf diesem Foto sind große, teils sehr tief tauchende Crankbaits zu sehen, die für den Einsatz in tiefen Gewässern genutzt werden. Aber auch geschleppt sind sie gut einsetzbar.

 

Das Gerät, Rute und Rolle, mit denen das Fischen mit Crankbaits am meisten Spaß macht ist eine Baitcast-Combo. Die Rute sollte dabei nicht zu hart gewählt werden, da sich sonst die Vibrationen bis zur Rolle und ins Handgelenk des Anglers fortsetzen. Eine etwas weichere Rute fängt diese Erschütterungen ab. Als Schnur ist idealerweise eine monofile Leine zu verwenden. Der Autor benutzt die PLine Fluorocarbon coated (Bezug Americantackleshop.com). Diese Leine hat wenig Dehnung und ist schwerer als Wasser, was den Cranks beim Einholen zusätzlich etwas mehr Tiefgang bringt.  Die weichere Rute unterstützt zudem den Schwung mit dem der Köder abgeworfen wird. Sie lädt sich auf und bringt mehr Wurfweite.

Wer also mal was neues wagen will, sollte sich der Crankbaits bedienen. Schnell, vielseitig, kostengünstig und fängig. Was muss ein Köder  mehr können?

Fortsetzung folgt.

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